Einflussfaktoren
Einflussfaktoren auf den Heizölpreis
Fest steht, dass Erdöl ist kein Rohstoff ist, der sich selbst erneuert. Als der Mensch begann, den Rohstoff Erdöl zu fördern und ihn zu Heizöl, Benzin und anderen Produkten verarbeitete, war man der Meinung, der Vorrat würde nie versiegen. Nun wurde man eines Besseren belehrt und musste einsehen, dass das Erdöl nicht unerschöpflich ist. Wenn die täglichen Fördermengen so beibehalten werden, dann wird dieser Rohstoff früher oder später für die Menschheit verloren sein.
Die schwankenden Preise
Aber nicht nur die Menge des noch vorhandenen Erdöls bestimmt den Preis. Die Erdölpreise werden zunächst von den Ölscheichs festgelegt und bestimmt. Aber auch die Menschen, die an der Börse spekulieren, treiben die Preise in die Höhe. So werden die Barrel Erdöl zu günstigen Preisen eingekauft und gelagert. Bei Mangel Erdöl auf dem Markt werden diese zu weitaus höheren Preisen weiter verkauft. Das bringt ihnen einen hohen Gewinn und dem Endverbraucher ein tiefes Loch in der Geldbörse.
Die kleinen Lieferanten des Heizöls
Sie kaufen das Heizöl bei den großen Anbietern ein und verkaufen es an den Endverbraucher. Dabei müssen die Tanks der Lastkraftwagen mit Heizöl betankt werden. Der Fahrer möchte jeden Monat seinen Lohn und auch die Versicherungen wollen beglichen sein. Denn ein Öllastkraftwagen gehört zu den Gefahrtransporten und die Versicherung kann man deshalb nicht außer Acht lassen.
Oft hängt noch ein kleines Büro mit mehreren Angestellten am Unternehmen. Wenn man nun noch die Miete für das Objekt, den Benzinverbrauch der Fahrzeuge und die Löhne der Mitarbeiter berechnet, dann kann das Öl nicht billig angeboten werden. Es wurde ja ohnehin bereits teuer eingekauft und durch die Kosten und die Gewinnspanne der Lieferanten erhöht sich der Preis zusätzlich. Auch die Mehrwertsteuer muss in der Rechnung aufgeführt werden.
Als Endnutzer des Heizöls sollte man das Öl zu einem Zeitpunkt beschaffen, an dem die Nachfrage relativ niedrig ist. Der beste Zeitpunkt hierfür ist die Zeit nach der langen Heizphase im Winter und der Hochsommer.